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Fischerei-Reviere

Der Magistrat hat die Fischwässer einschließlich der
künstlichen Gerinne, Altwässer und Ausstände, die mit den
Fischwässern, wenn auch nur zeitweise in einer für den Wechsel der Fische geeigneten Verbindung stehen, nach Anhörung der Fischereiberechtigten in Fischereireviere (Eigen- und Pachtreviere) einzuteilen. 

Einteilung von Fischerei-Revieren

Die Reviere müssen so zusammengestellt werden, dass es eine Gewähr für die beste fischereiliche Nutzung, für die nachhaltige Pflege des dem Gewässerangemessenen Fischbestandes sowie für die fischereiliche und technische Instandhaltung des Gewässers gibt.

Grenzziehung

In einem fließenden Gewässer darf die Reviergrenze nur
senkrecht zur Flussrichtung gezogen werden, es sei denn, dass die Stadtgrenze im Flusslaufe verläuft. Die Einbeziehung in die Revierbildung kann für jene Fischwässer unterbleiben, die nach ihrer ständigen Beschaffenheit für die Fischerei von untergeordneter Bedeutung sind. Künstliche Wasseransammlungen sind in die Revierbildung nicht einzubeziehen.

Fischereikataster und Bonitätsprüfung

Die Fischwässer in Wien sind in einem Fischereikataster zusammenzustellen und laufend ersichtlich zu halten. Der Fischereikataster ist die Grundlage für eine zusammenfassende, planmäßige fischereiwirtschaftliche Nutzung aller Fischwässer. Bei der Anlage und Führung des Fischereikatasters ist grundsätzlich für jedes Fischwasser auch die Güte (Bonität) und der Ertragswert (-Klasse) je Hektar und Jahr zu ermitteln und festzulegen. Wenn bei einem Fischwasser geeignete Unterlagen für diese Ermittlung nicht unmittelbar zur Verfügung stehen, sind bei der Festsetzung des Ertragswertes jene Erträgnisse zugrunde zu legen, die bei ähnlichen oder gleichartigen Fischwässern bei nachhaltiger Bewirtschaftung jährlich zu erzielen sind.

Lobau, copyright: MA 49

Mann mit Karpfen, copyright:www.falle.at

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